Deutschlands wilde Tiere - Im Nationalpark Harz & Hochharz
Der Harz in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ist mit seinen urwüchsigen Wäldern und Mooren Heimat vieler seltener Tiere, wie Wasseramsel, Feuersalamander und Schwarzstorch. Zunächst standen sie hier in zwei getrennten Nationalparks unter Schutz, seit 2006 gibt es für sie ein gemeinsames, länderübergreifendes Naturreservat. Im toten Wald profitieren nicht nur Specht oder Sperlingskauz vom Massenbefall des Borkenkäfers, sondern auch die Wildkatze, die unter modernden Baumstümpfen gern ihre Jungen zur Welt bringt. Besonders die Buchenwälder in den tieferen und wärmeren Lagen bieten der Wildkatze Versteckmöglichkeiten für sich und ihren Nachwuchs.
Vom militärischen Sperrgebiet zum Nationalpark
Das Auerwild, das erst durch ein Wiederauswilderungsprojekt in den 70er Jahren im Harz wieder heimisch wurde, wagt sich auch in höhere Regionen vor. Rauhes Klima bestimmt Fauna und Flora auf dem waldfreien Gipfel. Die meiste Zeit des Jahres in Nebel gehüllt, wurde er Schauplatz und Gegenstand zahlreicher Mythen und Legenden. Seiner Anziehungskraft tat das nie Abbruch. Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erblühte der Tourismus; eine dampfbetriebene Schmalspurbahn musste her. 30 Jahre lang bis zur Wende 1989 war der Berg an der Grenze militärisches Sperrgebiet. Seit dem Ende der DDR kann ihn wieder jedermann besuchen. An manchen Tagen kommen bis zu 20.000 Menschen.
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Laufzeit: ca. 44 Minuten
Sprachversionen: deutsch
Tonformat: Dolby digital
Bildformat: 4 : 3
FSK: ohne Altersbeschränkung lt. § 14 JuSchuG